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Journal
Zeitsprung zurück: 12.11.2006 10:18
Created On: 26/10/09 15:53:19
Es sind nicht nur die Sonntage... es sind Momente... so viele...in denen ich mich so allein fühle, so vom Leben verlassen, dass mir die Tränen kommen. Ich kenne heute die Wurzel dieser Dunkelheit die in mir immer wieder neue Triebe haben... diese Momente und Tage, in denen ich so leer bin und allein... ich kenne sie, ich fürchte sie, ich habe gelernt, mit ihnen zu leben, nicht zu zweifeln.
Mein Tagebuch vom 12.11.2006 10:18
Sonntag so trüb
der sonntag so trüb wenn ich aus dem fenster schau und dazu die autos, die durch pfützen fahren und dabei dieses geräusch machen mit ihren reifen, dass allein schon depressionen verursacht, so nass, so ungemütlich - dieser november mit den müden, gelben blättern, so mutlos an den ästen der nasschwarzen bäume, wie der zerfallende grabschmuck auf den gräbern längst gestorbenen tode, als würde es nie wieder einen frühling geben.
wie sollen die blätter es auch wissen, sie, die nur gäste sind einen sommer lang, und die bäume selbst wohl ohne erinnerung an das frische grün des letzten frühlings, nur dunkel, nass und faulig.
ein sonntag so trüb wie meine gedanken gestern, als ich mich einfach ungerecht behandelt fühlte, als ich meine pflichten aufrechnete, mein ganzes tun gegen das, was HW im soll stehen hat, eine dieser momente wo ich gern geredet hätte, und meine worte doch nur verschluckt habe beim anblick von HWs gesicht, nein, nicht verschluckt, heruntergewürgt, sein argument nicht von der hand zu weisen, egal wie eindimensional, wie einfach für ihn selbst, wenn er mir meine eigenen worte präsentiert wie eine offene rechnung, die ich jederzeit zu zahlen habe, jeden tag, jede nacht, mit wucherzinsen, als ausweg nur die kapitulation.

meine eigenen worte, die nur meine geilheit ausgedrückt hatten, eine lustvolle erwartung, ohne davon zu wissen, was AUCH bedeutet sklavin sein zu wollen, mich kopfüber hinein zu stürzen in dieser rolle, HWs besitz zu sein ohne wenn und aber.
immer weitergetrieben von meiner lust, immer mehr haben zu wollen, das wort sklavin gleich zweimal für ewig auf meinen körper tätowiert - und immer wieder diese rechnung zu zahlen, die mir HW wieder und wieder vorhält - oder zu gestehen, dass er doch recht hat, dass meine euphorie verloren hat gegen HWs nüchternes kalkül, dass seine bedenken näher an der realität waren als meine obsession.
ich müsste eigentlich brötchen holen, aber ich bin ja (zum glück) noch angekettet und HW ist schon aufgestanden - keine ahnung wohin. für mich wie fast jeden sonntag diese ersten viertelstunde allein mit meinem laptop meine ganz besondere belohnung wenn meine pflichten sicher verwahrt sind hinter der verschlossenen tür und nicht fordernd vor mir stehen. wenn ich nachdenke, meditiere über das, was geschehen ist, wenn ich die bilder und eindrücke versuche zu sortieren, wenn ich das gefühl habe, ganz an mir dran zu sein.
gestern abend nach einer woche so voll arbeit, das manchmal kaum zeit zum luft holen blieb, meine belohnung (ja wirklich, auch ich werde belohnt) HWs reitgerte, nicht strafe sondern lustvolles spiel, gerade so, dass meine schmerzlust wohlig hervor schaute, striemen um striemen langsam meine geilheit stimulierend, bis ich ein ums andere mal meine orgasmen in den knebel stöhnen durfte.
und das war SO gut, so sehr erfüllung, dass diese stunde reicht, um mich für alles andere zu entlohnen. für meine zweifel, für die schmerzen, die nicht lustvoll, die bösartig und irritierend sind, für momente, wo ich mich weg gewünscht hatte, in einen anderen körper, in ein anderes leben.
wenn ich es schreibe, klingt es banal - genau in dem moment wo es geschieht, und ich es spüre, atme, schmecke und rieche, dann ist es so überwältigend gut, dass ich mit jeder faser meines körpers sklavin23 bin, dass alles andere um mich herum unwichtig, überflüssig, sinnlos ist, dass ich nie wieder auftauchen will, nie wieder den kopf über die wasseroberfläche erheben, einfach tief einzuatmen, zu ertrinken in meiner geilheit.
und danach ein bild vom freitagabend - dieses kleine psychologische spielchen von HW, eins von den fotos nach der abstrafung kommentieren zu müssen, dieses bild meines gesichts, als ich einfach nur erschöpft und gedemütigt war, ihm zu erklären, wo in diesem gesicht die lust, eine sklavin zu sein, verborgen ist. zu erklären, was ich selbst nicht erklären kann, was mir selbst so oft entgleitet. nach worten zu suchen, die ihm, die mir selbst den zugang zeigen sollen, wie das beides zusammengeht, echter schmerzen, echte demütigung und die genauso echte lust einen tag danach.
ich weiß es einfach nicht. es ist einfach so.
und jetzt würde ich mich freuen, losgekettet zu werden, aufstehen zu dürfen und meinen hungrigen magen mit einem frühstück zu erfreuen. denn das ist das einzig erbrobte mittel gegen novembersonntagmorgenschmerz : frischduftende brötchen, der käse vom münstermarkt und dazu ein latte macchiato, so heiß und gut wie sonst nur in italien.
Mein Tagebuch vom 12.11.2006 10:18
Sonntag so trüb
der sonntag so trüb wenn ich aus dem fenster schau und dazu die autos, die durch pfützen fahren und dabei dieses geräusch machen mit ihren reifen, dass allein schon depressionen verursacht, so nass, so ungemütlich - dieser november mit den müden, gelben blättern, so mutlos an den ästen der nasschwarzen bäume, wie der zerfallende grabschmuck auf den gräbern längst gestorbenen tode, als würde es nie wieder einen frühling geben.
wie sollen die blätter es auch wissen, sie, die nur gäste sind einen sommer lang, und die bäume selbst wohl ohne erinnerung an das frische grün des letzten frühlings, nur dunkel, nass und faulig.
ein sonntag so trüb wie meine gedanken gestern, als ich mich einfach ungerecht behandelt fühlte, als ich meine pflichten aufrechnete, mein ganzes tun gegen das, was HW im soll stehen hat, eine dieser momente wo ich gern geredet hätte, und meine worte doch nur verschluckt habe beim anblick von HWs gesicht, nein, nicht verschluckt, heruntergewürgt, sein argument nicht von der hand zu weisen, egal wie eindimensional, wie einfach für ihn selbst, wenn er mir meine eigenen worte präsentiert wie eine offene rechnung, die ich jederzeit zu zahlen habe, jeden tag, jede nacht, mit wucherzinsen, als ausweg nur die kapitulation.

meine eigenen worte, die nur meine geilheit ausgedrückt hatten, eine lustvolle erwartung, ohne davon zu wissen, was AUCH bedeutet sklavin sein zu wollen, mich kopfüber hinein zu stürzen in dieser rolle, HWs besitz zu sein ohne wenn und aber.
immer weitergetrieben von meiner lust, immer mehr haben zu wollen, das wort sklavin gleich zweimal für ewig auf meinen körper tätowiert - und immer wieder diese rechnung zu zahlen, die mir HW wieder und wieder vorhält - oder zu gestehen, dass er doch recht hat, dass meine euphorie verloren hat gegen HWs nüchternes kalkül, dass seine bedenken näher an der realität waren als meine obsession.
ich müsste eigentlich brötchen holen, aber ich bin ja (zum glück) noch angekettet und HW ist schon aufgestanden - keine ahnung wohin. für mich wie fast jeden sonntag diese ersten viertelstunde allein mit meinem laptop meine ganz besondere belohnung wenn meine pflichten sicher verwahrt sind hinter der verschlossenen tür und nicht fordernd vor mir stehen. wenn ich nachdenke, meditiere über das, was geschehen ist, wenn ich die bilder und eindrücke versuche zu sortieren, wenn ich das gefühl habe, ganz an mir dran zu sein.
gestern abend nach einer woche so voll arbeit, das manchmal kaum zeit zum luft holen blieb, meine belohnung (ja wirklich, auch ich werde belohnt) HWs reitgerte, nicht strafe sondern lustvolles spiel, gerade so, dass meine schmerzlust wohlig hervor schaute, striemen um striemen langsam meine geilheit stimulierend, bis ich ein ums andere mal meine orgasmen in den knebel stöhnen durfte.
und das war SO gut, so sehr erfüllung, dass diese stunde reicht, um mich für alles andere zu entlohnen. für meine zweifel, für die schmerzen, die nicht lustvoll, die bösartig und irritierend sind, für momente, wo ich mich weg gewünscht hatte, in einen anderen körper, in ein anderes leben.
wenn ich es schreibe, klingt es banal - genau in dem moment wo es geschieht, und ich es spüre, atme, schmecke und rieche, dann ist es so überwältigend gut, dass ich mit jeder faser meines körpers sklavin23 bin, dass alles andere um mich herum unwichtig, überflüssig, sinnlos ist, dass ich nie wieder auftauchen will, nie wieder den kopf über die wasseroberfläche erheben, einfach tief einzuatmen, zu ertrinken in meiner geilheit.
und danach ein bild vom freitagabend - dieses kleine psychologische spielchen von HW, eins von den fotos nach der abstrafung kommentieren zu müssen, dieses bild meines gesichts, als ich einfach nur erschöpft und gedemütigt war, ihm zu erklären, wo in diesem gesicht die lust, eine sklavin zu sein, verborgen ist. zu erklären, was ich selbst nicht erklären kann, was mir selbst so oft entgleitet. nach worten zu suchen, die ihm, die mir selbst den zugang zeigen sollen, wie das beides zusammengeht, echter schmerzen, echte demütigung und die genauso echte lust einen tag danach.
ich weiß es einfach nicht. es ist einfach so.
und jetzt würde ich mich freuen, losgekettet zu werden, aufstehen zu dürfen und meinen hungrigen magen mit einem frühstück zu erfreuen. denn das ist das einzig erbrobte mittel gegen novembersonntagmorgenschmerz : frischduftende brötchen, der käse vom münstermarkt und dazu ein latte macchiato, so heiß und gut wie sonst nur in italien.
Ein Gedicht !
Created On: 18/10/09 17:18:16
Edited By s23 On: 18/10/09 18:35:14
Edited By s23 On: 18/10/09 18:35:14
War ein Sklave in Oberstaufen
ein dünner Kerl voll Selbstmitleid
War seiner Herrin weggelaufen
hat sich aus Freiheitsdrang befreit
Schrie nimmer zwischen Käfigstangen
Das Leben leer jetzt, Selbstbetrug
sein Ich im Alltag eingefangen
so stumm und öd saß er im Zug
Saß eine Dame ihm gegenüber
rote Lippen, Pelz, mit Eisesblick
Freiheitsdrang war schnell vorüber
sie brachte den Sklaven der Herrin zurück
Eingesperrt im Kellerloch
hockt nun der Sklave
... und freut sich doch
Und wer erkennt, wen ich meine ... sagt nix !
ein dünner Kerl voll Selbstmitleid
War seiner Herrin weggelaufen
hat sich aus Freiheitsdrang befreit
Schrie nimmer zwischen Käfigstangen
Das Leben leer jetzt, Selbstbetrug
sein Ich im Alltag eingefangen
so stumm und öd saß er im Zug
Saß eine Dame ihm gegenüber
rote Lippen, Pelz, mit Eisesblick
Freiheitsdrang war schnell vorüber
sie brachte den Sklaven der Herrin zurück
Eingesperrt im Kellerloch
hockt nun der Sklave
... und freut sich doch
Und wer erkennt, wen ich meine ... sagt nix !
Strafen und ich
Created On: 17/10/09 18:05:28
Edited By s23 On: 17/10/09 18:07:31
Edited By s23 On: 17/10/09 18:07:31
wenn das bestrafen nicht wären, wie würde sich meine rolle als sklavin, als besitz von HW manifestieren ? gäbe es sklavin23 überhaupt ?
würde ich mich als sklavin wiederfinden, wenn es nur dieses "so tun als ob" wäre, wenn es nur die kleinen symbole, tattoos wären, nur eine bestimmte kleidung ? ohne dieses bedingungslose hinnehmen SEINER herrschaft über mich, über meine angst, meinen schmerz ?
NEIN

strafe zu empfangen, auf diesem schmalen grad aus angst, schmerz und erlösung zu balancieren, HW in diesem moment völlig unterworfen und ausgeliefert zu sein, nicht zu wissen was kommt, die bohrende angst auszuhalten, trotzdem nicht zu fliehen, trotzdem zu gehorchen, immer weiterzugehen, auch wenn es wirklich weh tut, weh tut, weh tut, wenn es im moment der bestrafung kein genuss ist, nur schmerz und demütigung, dann bin ich ganz bei mir, dann bin ich sklavin, dann gehöre ich WIRKLICH HW.
und wenn strafe nur ein spiel ist, wenn es nicht ernst gemeint ist, wenn keine sünde ein ECHTER grund für die strafe wäre, wenn es eine lüsterne inszenierung wäre ohne konsequenz für das danach ?
es wäre dumm, schal und unwirklich. ich will spüren, wie der zorn von HW echt ist, kein theaterstück, kein gespielter auftritt des herrn. ich will büßen für vergehen. Ich will regeln und verbote, die streng und klar sind, mein korsett in dem ich durch die tage laufe, meine ständige erinnerung, SEINE sklavin zu sein, SEINE regeln zu befolgen, SEINEN befehlen zu gehorchen.
ich will einen schmerz spüren, der meine seele berührt, der mich leitet und nicht immer lust ist, der demütigend ist, oft böse und manchmal kaum zu ertragen.
und wenn es wie vorhin die reitgerte ist, dieses böse, ekelhafte ding, mit schneidenden hieben, bei denen ich angst habe, meine haupt platzte auf.....
ich will es genau so.
würde ich mich als sklavin wiederfinden, wenn es nur dieses "so tun als ob" wäre, wenn es nur die kleinen symbole, tattoos wären, nur eine bestimmte kleidung ? ohne dieses bedingungslose hinnehmen SEINER herrschaft über mich, über meine angst, meinen schmerz ?
NEIN

strafe zu empfangen, auf diesem schmalen grad aus angst, schmerz und erlösung zu balancieren, HW in diesem moment völlig unterworfen und ausgeliefert zu sein, nicht zu wissen was kommt, die bohrende angst auszuhalten, trotzdem nicht zu fliehen, trotzdem zu gehorchen, immer weiterzugehen, auch wenn es wirklich weh tut, weh tut, weh tut, wenn es im moment der bestrafung kein genuss ist, nur schmerz und demütigung, dann bin ich ganz bei mir, dann bin ich sklavin, dann gehöre ich WIRKLICH HW.
und wenn strafe nur ein spiel ist, wenn es nicht ernst gemeint ist, wenn keine sünde ein ECHTER grund für die strafe wäre, wenn es eine lüsterne inszenierung wäre ohne konsequenz für das danach ?
es wäre dumm, schal und unwirklich. ich will spüren, wie der zorn von HW echt ist, kein theaterstück, kein gespielter auftritt des herrn. ich will büßen für vergehen. Ich will regeln und verbote, die streng und klar sind, mein korsett in dem ich durch die tage laufe, meine ständige erinnerung, SEINE sklavin zu sein, SEINE regeln zu befolgen, SEINEN befehlen zu gehorchen.
ich will einen schmerz spüren, der meine seele berührt, der mich leitet und nicht immer lust ist, der demütigend ist, oft böse und manchmal kaum zu ertragen.
und wenn es wie vorhin die reitgerte ist, dieses böse, ekelhafte ding, mit schneidenden hieben, bei denen ich angst habe, meine haupt platzte auf.....
ich will es genau so.
Monarchie und Alltag
Created On: 17/10/09 17:38:18
Edited By s23 On: 17/10/09 17:56:44
Edited By s23 On: 17/10/09 17:56:44
vieleicht nicht das schlechteste bild, um der entzauberung des alltags das wort zu reden. ist mir ja ein echtes anliegen, die andere seite der medaille zu zeigen, die seite des spiels hinter dem bühnenvorhang, der sauber den alltäglichen kleinkram vom testosteronfiebrigen bild der herren mit der klebrigen rechtshand trennt.

eine küche will in ordnung gehalten werden. dazu toilette, bad, der ganze tägliche kampf gegen tod und verderben . es gibt zwar helfende hände, aber immer noch genug für die sklavin zu tun, damit sie ihre tastaturverwöhnten finger zur stärkung der abwehrkräfte in essensreste und kaffeesatz baden kann. tilly lässt grüssen und unseren arzt oder apotheker müssen wir auch nichtt fragen.
das lamento der sklavin : die wohnung ist gross und so alt, dass heutige standards nicht einmal in albträumen der damaligen architekten existierten. und trotzdem : high heels sind klasse - nicht so sehr, wenn das klicken der absätze auf glatten fliesen die nachbarn mit tinitus und nervenzucken segnet.
na, und der rest der uniformen männerträume aus strapsen, nylons trallala fällt in regelmässigen abständenden den scharmützeln am herd und meinem einsatz in der bodenpflege zum opfer.
(ach ja, HW : lycraanzug ! das maximum waren wohl drei tage, ehe er mehr dem putzlappen als einem sklavinentauglichem dienstkostüm geglichen hat - unterwegs durchaus tauglich, hier... naja)
was bleibt ist nackte haut, und nur soviel korsett, das die fettspritzertrefferquote gegen null läuft.
doof aber wahr.
(Den Text habe ich extra nicht als Zeitsprung gekennzeichnet.... er ist heute so wahr wie damals)

eine küche will in ordnung gehalten werden. dazu toilette, bad, der ganze tägliche kampf gegen tod und verderben . es gibt zwar helfende hände, aber immer noch genug für die sklavin zu tun, damit sie ihre tastaturverwöhnten finger zur stärkung der abwehrkräfte in essensreste und kaffeesatz baden kann. tilly lässt grüssen und unseren arzt oder apotheker müssen wir auch nichtt fragen.
das lamento der sklavin : die wohnung ist gross und so alt, dass heutige standards nicht einmal in albträumen der damaligen architekten existierten. und trotzdem : high heels sind klasse - nicht so sehr, wenn das klicken der absätze auf glatten fliesen die nachbarn mit tinitus und nervenzucken segnet.
na, und der rest der uniformen männerträume aus strapsen, nylons trallala fällt in regelmässigen abständenden den scharmützeln am herd und meinem einsatz in der bodenpflege zum opfer.
(ach ja, HW : lycraanzug ! das maximum waren wohl drei tage, ehe er mehr dem putzlappen als einem sklavinentauglichem dienstkostüm geglichen hat - unterwegs durchaus tauglich, hier... naja)
was bleibt ist nackte haut, und nur soviel korsett, das die fettspritzertrefferquote gegen null läuft.
doof aber wahr.
(Den Text habe ich extra nicht als Zeitsprung gekennzeichnet.... er ist heute so wahr wie damals)
Zeitsprung zurück: 23.07.2006 23:44
Created On: 17/10/09 17:18:59
Das lese ich mit Hochgenuss. Meine pure Panik an diesem Abend.... und die stille Genugtuung danach. G. so klein, so würmchenhaft in vergeblichen Bemühen, aus diesem kurzen Blick hinter die Spiegel Kapital zu schlagen... und seine finale Vergeblichkeit.
Nur die Demütigung spüre ich noch heute.
Mein Tagebuch 23.07.2006 23:44
Der Wichser
2. anlauf von sklavin23, es HW recht zu machen.
es gab keine vorwarnung, keinen hinweis, nichts, was mich gewarnt hätte. eigentlich war nur ein abendliches zusammensitzen geplant, mit antipasti, etwas gutem käse und rotwein, dazu meine leichte verwunderung, warum HW dieses interesse hatte, G. kennenzulernen, ausgerechnet G.. (in dieser sekunde erst meine frage, ob G. diese seiten lesen kann ??? ich hoffe auf HW, dass er nicht auch diesen fehler begangen hat !!! ).
dann meine verwunderung, warum dieser aufwand mit nylons, unterrock und wachs in den ohren, mein unwohlsein, als ich im grünen zimmer stand und immer noch nicht begriff, wie ein dummes, naives mädchen einfach nicht begreifen wollte, einfach nur gehorchte, obwohl doch von hier betrachtet überdeutlich war, welche idee HW verfolgt.
und dann mein unwohlsein nicht länger ein undeutliches gefühl sondern zunehmend drängend und von magenkrampfender angst getragen je später es wurde ohne dass HW wieder erschien.

der moment, als die tür geöffnet wurde, mit sofortiger, eiskalter panik. G. nur schemenhaft in den augenwinkeln und trotzdem sofort erkannt, mein blick auf dem boden wie festgebrannt, nicht sehen zu wollen, keinen sekundenbruchteil sein gesicht zu sehen, nur weg sein zu wollen, so weit weg wie möglich, niemals hier gewesen zu sein in diesem moment so voller angst und scham.
das rauschen und pochen in meinen ohren die böse untermalung meiner demütigung, völlig schutzlos diesen blicken ausgeliefert, hingeworfen wie ein spielzeug, wie ein bizarres kunstwerk, dass ein stolzgeschwellter besitzer dem unwissenden freund vorführt. mein auto, mein haus, meine sklavin ? ohne dass es wirklich um mich gegangen wäre, ich nur die sensation, der nervenkitzel, das ding zum aufgeilen und HW ohne stimme, stumm seine worte gegen das wachs in meinen ohren werfend, offensichtlich meine "vorzüge" schildernd.
ewigkeiten später war es nur noch wut. totale blinde heisse wut. nur noch das gefühl etwas zerstören zu wollen. zu schreien, treten, boxen, um mich schlagen. so wütend, dass alles andere dahinter vergessen wird. ohne sinn und verstand zerstören wollen. kein gedanken an morgen, an wen und was, nur wut, wut, wut.
die schuhspitzen von G. in meinem blick und meine besinnungslose wut auf ihn und auf HW und ich wollte ihn ansehen, ich wollte seinem blick standhalten, ich wollte stolz sein, ich wollte ich selbst sein. ich war nicht mehr sklavin23, ich war ich, die nur die rolle von sklavin23 spielte, ich, die eigentlich gar nicht hierher gehörte. und ich schrie vor wut unter meinem knebel, zerrte und stampfte, bis meine in die länge gezerrten schamlippen vor schmerz brannten von dem hin und her schlagenden gewicht.
G. stand vor mir, die hose halb herabgelassen und onanierte mit hektischen bewegungen. offenbar das einzige, was HW ihm gestattet hatte. ein dünner, müder schwanz, der kaum erigiert war, ein seltsamer kontrast zu G.s fleckigem gesicht, seinen geil-stieren augen.
ist HW, mein herr und besitzer damit einverstanden ? ich bin totmüde und würde jetzt wirklich gern ins bett gehen.
Nur die Demütigung spüre ich noch heute.
Mein Tagebuch 23.07.2006 23:44
Der Wichser
2. anlauf von sklavin23, es HW recht zu machen.
es gab keine vorwarnung, keinen hinweis, nichts, was mich gewarnt hätte. eigentlich war nur ein abendliches zusammensitzen geplant, mit antipasti, etwas gutem käse und rotwein, dazu meine leichte verwunderung, warum HW dieses interesse hatte, G. kennenzulernen, ausgerechnet G.. (in dieser sekunde erst meine frage, ob G. diese seiten lesen kann ??? ich hoffe auf HW, dass er nicht auch diesen fehler begangen hat !!! ).
dann meine verwunderung, warum dieser aufwand mit nylons, unterrock und wachs in den ohren, mein unwohlsein, als ich im grünen zimmer stand und immer noch nicht begriff, wie ein dummes, naives mädchen einfach nicht begreifen wollte, einfach nur gehorchte, obwohl doch von hier betrachtet überdeutlich war, welche idee HW verfolgt.
und dann mein unwohlsein nicht länger ein undeutliches gefühl sondern zunehmend drängend und von magenkrampfender angst getragen je später es wurde ohne dass HW wieder erschien.

der moment, als die tür geöffnet wurde, mit sofortiger, eiskalter panik. G. nur schemenhaft in den augenwinkeln und trotzdem sofort erkannt, mein blick auf dem boden wie festgebrannt, nicht sehen zu wollen, keinen sekundenbruchteil sein gesicht zu sehen, nur weg sein zu wollen, so weit weg wie möglich, niemals hier gewesen zu sein in diesem moment so voller angst und scham.
das rauschen und pochen in meinen ohren die böse untermalung meiner demütigung, völlig schutzlos diesen blicken ausgeliefert, hingeworfen wie ein spielzeug, wie ein bizarres kunstwerk, dass ein stolzgeschwellter besitzer dem unwissenden freund vorführt. mein auto, mein haus, meine sklavin ? ohne dass es wirklich um mich gegangen wäre, ich nur die sensation, der nervenkitzel, das ding zum aufgeilen und HW ohne stimme, stumm seine worte gegen das wachs in meinen ohren werfend, offensichtlich meine "vorzüge" schildernd.
ewigkeiten später war es nur noch wut. totale blinde heisse wut. nur noch das gefühl etwas zerstören zu wollen. zu schreien, treten, boxen, um mich schlagen. so wütend, dass alles andere dahinter vergessen wird. ohne sinn und verstand zerstören wollen. kein gedanken an morgen, an wen und was, nur wut, wut, wut.
die schuhspitzen von G. in meinem blick und meine besinnungslose wut auf ihn und auf HW und ich wollte ihn ansehen, ich wollte seinem blick standhalten, ich wollte stolz sein, ich wollte ich selbst sein. ich war nicht mehr sklavin23, ich war ich, die nur die rolle von sklavin23 spielte, ich, die eigentlich gar nicht hierher gehörte. und ich schrie vor wut unter meinem knebel, zerrte und stampfte, bis meine in die länge gezerrten schamlippen vor schmerz brannten von dem hin und her schlagenden gewicht.
G. stand vor mir, die hose halb herabgelassen und onanierte mit hektischen bewegungen. offenbar das einzige, was HW ihm gestattet hatte. ein dünner, müder schwanz, der kaum erigiert war, ein seltsamer kontrast zu G.s fleckigem gesicht, seinen geil-stieren augen.
ist HW, mein herr und besitzer damit einverstanden ? ich bin totmüde und würde jetzt wirklich gern ins bett gehen.
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My messages
| Twitter ist wie ein Wurmfortsatz meines Kopfinnenraums ... wenn ich meine Tweets aus dem Kopf heraus senden könnte... welche Kakophonie wüster Bilder und Gedanken ! Ich versuche meine Puppenlandgedanken zu bändigen... 2009..... ich nehme meine Worte und schneide... biege... breche sie, bis sie zu meinem Jetzt passen: Ich bin heute Sklavin... so viel mehr als je gedacht. 2009..... Puppe werden Sklavin sein.... Meinem Herrn gehören. Real. Ganz und gar. Von ihm beringt worden. Meine Brüste, meine Schamlippen. Von ihm tätowiert worden. Das Wort "Sklavin" für immer in meine Haut geschrieben. Über meinem Po. Über meiner Vagina. Von ihm geschlagen werden. Jeden Tag. Von ihm benutzt werden. Jeden Tag. Von ihm gedehmütigt werden. Jeden tag. Von ihm an fremde Männer verliehen werden. Wieder... und wieder .... und wieder..... ihr Fleisch in mir zu spüren... in meinem After.... in meinem Mund..... in meiner Vagina.. Sklavin sein... und doch nicht genug..... für mich. 2009.... Puppe werden. Blind sein... taub sein... stumm sein... Spielzeug werden... Objekt... nicht mehr ich selbst... Hier stehe ich heute und will es genau so.
( Les Ciels )
Die Reise horche auf das Strömen der Zeit, meine Gedanken zu formen, geformt zu werden, schaue auf die Bewegungen um mich und bin nie da, wo meine Träume mich sehen. Ich sehe mein Leben und will schreien. Ich brauche beides... das Versinken in Worten ...das Versinken in Schmerz |
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