Debris-X
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170 - 180 cm
50 - 60 kg
entièrement
Tatouage, Piercing

Journal


Zeitsprung zurück: 24.01.2007 22:30

Created On: 30/10/09 17:09:53
stimmt alles noch immer

    Mein Tagebuch am 24.01.2007 22:30


disziplin und sturheit

HWs sturheit kann mich manchmal rasend machen.

dieses bild eines elefanten, eines panzers, eines öltanker, der einfach seinen weg macht, immer geradeaus, kein blick nach links und rechts, immer weiter immer weiter immer weiter.

rituale sind eine struktur wie alle anderen regelmäßigkeiten auch - sie ermüden, sie sind irgendwann langweilige, sie sind oft unpassend. manchmal habe ich genau dann keine lust, will gerade jetzt nicht und bin alles, nur nicht in der stimmung, vor HW auf dem boden zu knien, seinem geschlecht meinen respekt zu erweisen, meine sünden zu beichten, abgestraft oder benutzt werden.

und HW kann so stur sein !!!! es gibt diese momente, wo ich ihn einfach nur ätzend finden. wenn ich es nicht ertragen, in das grüne zimmer zu müssen. momente, in denen ich nicht die geringste lust habe, den rohrstock, die gerte oder die peitsche zu spüren. momente, in denen es mir egal ist, ob es 7:00 uhr morgens oder 20:00 uhr abends ist und dass jetzt der morgen- oder abendrapport auf mich wartet.

dann will ich eben nicht meinen kaffee stehen lassen, dann will ich dieses e-mail noch zu ende schreiben, dann will ich wieder mal die nachrichten sehen oder meine zeitschrift eben nicht zur seite legen.

aber da ist HW, der die minuten zählte wie ein krämer seine pfennige, der nichts vergisst und vergibt und der mich jeden schritt abseits des weges in kleiner münze mit seinen schlägen bezahlen lässt.

hat er recht ? ja ! er hat recht !

es steht nicht mir zu, den lauf der dinge zu bestimmen - weil ich es einfach nicht kann.

ja, ich bin manchmal bequem und ich habe es schon immer geliebt, die rosinen herauszupicken (weil ich die nämlich nicht mag). ich habe diesen verteufelten hang, einerseits meine rolle leben zu wollen, andererseits aber immer wieder an meiner bequemlichkeit zu scheitern, sklavin23 als mein anderes ego zu lieben und lustvoll zu kosten, sklavin23 aber ganz schnell zu vergessen, wenn es mir grad nicht in den kram passt.

also diese zeilen als abbitte von mir und als kleine anerkennung von HWs disziplin - und als dank für die 20 schläge von vorhin. ohne diese disziplin wäre mein, unser tagesablauf schon längst wieder zerfasert und alltäglich geworden

(ja ja, ich weiß, es steht mir nicht zu, irgendetwas anzuerkennen

Zeitsprung zurück: 20.01.2007 7:55

Created On: 30/10/09 17:05:41
Das kommentiere ich nicht. Es gibt einige Tage, die heute genau so sind.

Mein Tagebuch am 20.01.2007 7:55

Wirrwarr ohne Ziel

16.01.07
als einleitung dies: es geht mir gut. ich bin nicht verrückt und ich will das genau so ! wer meint, seine fürsorge in übermäßig besorgten e-mails ausdrücken zu müssen, dem sei dies ausdrücklich nochmals versichert.

offensichtlich bin ich im moment etwas gefangen in meinem selbstreflexiven "gejammer". ja, ich bin im moment nicht einfach, ich bin bockig, ich bin unartig. ich bin sklavin23 und ich stehe gleichzeitig doch neben mehr. ich will mehr und mehr mehr und schaffe gleichzeitig noch nicht einmal mein tägliches einerlei.


ich knie beim laudes oder beim komplet vor hw und erweise ihm meinen respekt und bin gleichzeitig seltsam distanzierte, nicht ganz in meiner rolle drin, nicht ganz sklavin23. beim morgenrapport spüre ich die hände von HW in mir und auf mir ohne sie wirklich zu spüren und die tägliche abstrafung beim abendrapport berührt mich nicht wirklich.

diese ganzen dinge gehen an mir vorbei und erreichen meine seele nur schemenhaft.

17.01.07
irgendwie komme ich nicht weiter. die abstrafung gestern war hart. keine lust und kein hineinfallen in meine traumspähren. hinnehmen und ertragen und auf morgen hoffen als einziger weg für mich im moment. und immer lächeln lächeln lächeln.

18.01.07
also ein neuer anlauf (der vierte).
bei mir ist schmerz und lust irgendwie fest verbunden. wie zwei kinder, die sich an den händen halten, die sich schneller und schneller im kreis drehen. und wenn es sonst so ist, dass schon das zischen der reitgerte ausreicht, es zwischen meinen schenkeln naß werden zu lassen, wenn es so ist, dass der schmerz meine lust mit sich reißt, dann scheint es doch auch so zu sein, dass mein schmerz meine lust braucht, um seinen weg zu finden. und wenn dann meine lust einmal nicht will, wenn sie nicht da ist, wenn meine lust begraben worden ist unter den grauen zumutungen des alltags, dann bleibt da nur noch der schmerz. ohne lust. ohne hingabe.

HW scheint das alles nicht wirklich zu interessieren. "sklavin sein heißt sklavin sein" hat er gesagt.

Zeitsprung zurück: 11.01.2007 21:13

Created On: 30/10/09 16:54:04
Welllenbewegungen durch die Zeit.... immer wieder. Ich habe an sklavin23 gezweifelt... wieder und wieder ....und ich bin an ihr verzweifelt. Der Text ist heute so wahr wie damals.

    Mein Tagebuch am 11.01.2007 21:13


Stürmische See

Also der Käfig als meine ganz private Gummizelle. Nicht Spielzeug sein, nicht Sklavin, einfach nur dort eingesperrt um nachzudenken, um mich zu finden, nicht weil ich es will, sondern gezwungen mich anzuschauen, mein Leben anzuschauen, runter zu kommen und herausfinden, was ich wirklich will.

Klar, ich genieße es, Schritt für Schritt jeden Tag den gleichen Weg zu gehen, immer genau zu wissen was mich erwartet, diese vielen großen und kleinen Dinge anzunehmen und als mein Leben zu leben, die mich zur Sklavin machen, die mir das Gefühl geben, HWs Besitz zu sein.

Aber dann sind der diese vielen Widerhaken der Realität, die meine Schritte stolpern lassen, die mich zurückziehen auf diese Seite des Spiegels, bis ich mich unwohl fühle in meiner Haut, wundgescheuert an den vielen kleinen Ecken und Kanten des täglichen Lebens, in dem ich eben nicht Sklavin bin sondern einfach nur Frau. Ich will es nicht. Ich will es wirklich nicht, und doch passiert genau das immer wieder! Und dann geschieht es, dass Pflichten, die tausendmal erledigt wurden, dass Regeln, Aufgaben und Befehle plötzlich nicht passen, nichts Teil DIESES Lebens sind, sondern Zumutung und ein Grund, wütend zu werden.

Offensichtlich gibt es regelmässige Wellen, die mich mal ganz nach oben tragen, Ewigkeiten lang auf ihrer Spitze verharren lassen, ehe die Welle bricht und es mich hinabzieht in die Niederungen des Alltäglichen. Und wenn ich mich frage, was es ist, welche Kraft diese Wellen antreibt, wenn ich Woche um Woche versuchen mich zurück zu erinnern, versuchen mir vorzustellen, was mich nach oben getragen und was mich herab gezogen hat, dann bleibt er immer wieder nur dieses Gefühl zwischen meinen Schenkeln, dieses Gefühl in meinem Bauch, dieses Gefühl, das meinen ganzen Körper ausfüllen kann - das aber eben nicht immer da ist.

Und ich sehe Sklavin23, fest geschnürt, eine Puppe, ein Spielzeug. Ich sehe sie hinter den Spiegeln, sehe, wie sie benutzt wird, ich seh die Striemen überall auf ihrem Körper, ich sehe sie angekettet, geknebelt, sehe den Schmerz in ihren Augen - ich sehe mich und ich liebe mich, geniesse mich, will mich genau so. Ich will das sein. Ich will dieses Leben als mein Leben. Und ich spüre die Erregung, spüre die Lust, spüre den Schmerz und die Geilheit - und ich bin dann so nah dran an diesem Leben, ich atme es, ich atme es ganz ganz tief in mich hinein und will nicht an ein Ende denken, nicht an das andere Leben.

Dann tragen mich die festen Rituale durch die Tage:

Respekt/Laudes - Morgenrapport - Abendrapport - Respekt/Komplet.

Jedes Teil ein Teil von mir, meine Richtschnur, das, was mich Sklavin sein lässt, mir ganz selbstverständlich meine Rolle zuweist. Dann ist da immer, jederzeit, dieses leise Vibrieren in mir, niemals ganz verstummt, immer gegenwärtig und immer auf der Lauer, sofort zu diesem überwältigenden Gefühl zu werden, dass mich fortreißt, blind und taub macht für die Realität und mich mit meinem anderen Ich zu einer Einheit verschmilzt.

Und dann diese anderen Tage. Dann sehe ich mich in DIESEM Leben, VOR den Spiegeln. Ich sehe mich hektisch und gestresst. Ich sehe mich telefonieren, am Computer, in Besprechungen. Und nichts ist so weit entfernt in diesen Momenten wie Sklavin23. Nicht könnte mir dann fremder sein, kein Mensch weniger vertraut als diese Puppe, dies Spielzeug, diese Sklavin. Da ist keine Lust in mir, keine Erregung und nichts, ganz und gar überhaupt nichts, dass mich auch nur an das Leben hinter den Spiegeln erinnert.

Dann sind die Pflichten einer Sklavin plötzlich lästig und störend. Dann ist eine Strafe eine Strafe eine Strafe. Dann fühle ich mich ungerecht behandelt, weil es doch die Pflichten, die Fehler und Sünden von Sklavin23 sind und nicht meine. Dann will ich meine Ruhe haben und nicht an meine Fehler und Versäumnisse erinnert werden - und schon gar nicht dafür bestraft. Dann gibt es soviel wichtigeres. Soviel, das dringend zu erledigen ist.

Dann ist da HW, der auf Regeln besteht, der fordert und bestimmt und mir meinen Enthusiasmus der "anderen" Tage unter die Nase reibt. HW, der mir immer wieder zeigt, wie sehr mein Anspruch und mein Sturkopf, meine Obsessionen und meine Lässlichkeiten auseinander liegen.

Dann ist es HW, der mir lächelnd anbietet, doch einfach aufzuhören. Ganz oder gar nicht dieses Leben zu leben. Einfach aussteigen und alle Regeln und Vereinbarungen zu vergessen - nicht nur jetzt, sondern AB jetzt. Für alle Tage, die dann folgen. Und nur meine Angst, meine Angst, dieses wunderbare Geflecht zu zerstören, meine Angst, alles einfach fortzuwerfen, dieses andere Leben mit den fein gezirkelten Wegen zu verlieren, nur diese Angst lässt mich in diesen Momenten gehorchen. Nur diese Angst lässt mich nackt vor HW knien, meinen Po dargeboten für seine Peitsche. Dann ist da keine Lust, keine Hingabe in meine Erregung - nur der Wunsch, es durchzustehen als Preis für die Tage, in denen ich als Sklavin23 in meiner Geilheit zerfliesse.

Dann bin ich ganz unten angekommen, dann versinke ich in meinen Schmerzen, im Wellental, in der wirbelnden Gischt, die mir den Atem raubt und mich im Schmerz fast ertrinken lässt.

Und ich werde immer weiter machen. Werde gehen und gehen und gehen. Werde mich nicht verraten und Sklavin23 feige verlassen. Dazu liebe ich sie viel zu sehr !

Zeitsprung zurück: 28.12.2006 19:32

Created On: 26/10/09 16:44:05
Edited By s23 On: 30/10/09 16:48:24
So rumhängen. Damals wie heute. Mehr Entspannung als Angst... und die Peitsche eine Hoffnung.

Mein Tagebuch am 28.12.2006 19:32

So rumzuhängen

Hilflosigkeit auf höchstem Niveau - das trifft es wohl ganz gut. Ausgeliefert sein, völlig wehlos und die Welt mit anderen Augen sehen - nein Quatsch, nichts sehen, wenn die Ledermaske gerade mal das Atmen erlaubt.



Aufgehängt zu sein als Bestrafung für eine Kleinigkeit. Ich weiss nicht wirklich. ob es eine zu harte Bestrafung ist. Irgendwie gefällt es mir ja auch - ganz in mir zu versinken und dazu Mélancolie wie ein breiter, sanft strömender Fluss, der mich trägt.

Wenn da nur nicht die nagende Ungewissheit wäre, ob da noch mehr auf mich wartet ... egal ob Gerte oder Peitsche.

Zeitsprung zurück: 14.12.2006 09:04

Created On: 26/10/09 16:25:07
Ich schreibe nur den Teil, der wichtig ist. Ch.! Fast hätte ich es ganz und gar vergessen. Ich weiss, nein, ich ahne es nur, dass Du mich danach noch einmal hattest. Mit HWs Zustimmung. Ich erinnere mich an wirklich böse Peitschenhiebe und eine sehr böse Benutzung. Ich ahne, dass Du wusstest, dass es nur diesen einen letzten Abend für Dich gab. Danach nie wieder. Trotzdem ist meine Erinnerung an Dich voller Wärme und ich danke Dir für die wenigen Stunden... die so wunderbar waren.

Mein Tagebuch vom 14.12.2006 09:04

Meine Bescherung

wenn es nur mein körperlicher schmerz wäre, könnte ich wohl gut damit umgehen - so aber ? ja gut, ich habe es provoziert.

nein, ich fange schon wieder an, mich zu rechtfertigen. ich will also versuchen, ALLES zu akzeptieren. nicht nur meine eigenen obsessionen oder besser die momente, an denen meine bilder mit der realität deckungsgleich ist, nicht nur mein bild von unserem leben als sklavin und herr, nicht die schemenhaften visionen in meinem kopf, sondern auch die kristallene härte, wenn HW mich mit seiner bestrafung in unserer realität fixiert.

ich will versuchen, HW zu verstehen, wenn er mich so beim wort nimmt, wie ich es dann doch nicht erwartet habe, wie ich es vieleicht gedacht, gesagt habe, aber nicht wirklich vorhergesehen.

ich will versuchen, nicht ungeduldig zu sein, wenn HWs zeit zu eng begrenzt ist, wenn meine geheimen obsessionen mich süß quälen und viel zu selten erlösung finden.

ich will versuchen, brave sklavin zu sein, wie ich es wirklich wirklich wirklich will, aber doch nie schaffe. ich will versuchen, HW keine genugtuung zu geben, mich bei meinem scheitern zu beobachten und seinen realismus siegen zu sehen.

und ich würde mich freuen, wenn nicht immer gleich ein email an HW geschrieben wird, nur weil ich mit meinen einträgen im verzug bin. ich schreibe die texte eigentlich wirklich gerne. für mich selbst, nicht nur, weil HW es so will. wenn jeder fehler HW zugetragen wird, dann ist es so, als mische sich jemand fremdes in unsere beziehung ein. wenn ich bestraft werde, nicht aus HWs entscheidung und wollen heraus, sondern weil ein fremder mann ihn quasi dazu aufgefordert hat, dann ist es mehr als hart, dann ist es wie eine öffentliche abstrafung, ohne lust, sehr kalt und sachlich.


PS.
Ch. bitte ruf nicht mehr an. ich will wirklich nicht mehr. leider musste ich deine nummer löschen und weiss nicht, wie ich dich erreichen kann. aber ich wollte dir wenigstens auf diesem weg sagen, dass es mir leid tut, wenn du dir mehr versprochen hattest. HW ist mein herr und nichts anderes habe ich immer gesagt.

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Twitter ist wie ein Wurmfortsatz meines Kopfinnenraums ... wenn ich meine Tweets aus dem Kopf heraus senden könnte... welche Kakophonie wüster Bilder und Gedanken !

Ich versuche meine Puppenlandgedanken zu bändigen...


2009..... ich nehme meine Worte und schneide... biege... breche sie, bis sie zu meinem Jetzt passen:

Ich bin heute Sklavin... so viel mehr als je gedacht.

2009..... Puppe werden

Sklavin sein.... Meinem Herrn gehören. Real. Ganz und gar.

Von ihm beringt worden. Meine Brüste, meine Schamlippen.

Von ihm tätowiert worden. Das Wort "Sklavin" für immer in meine Haut geschrieben. Über meinem Po. Über meiner Vagina.

Von ihm geschlagen werden. Jeden Tag.
Von ihm benutzt werden. Jeden Tag.
Von ihm gedehmütigt werden. Jeden tag.

Von ihm an fremde Männer verliehen werden. Wieder... und wieder .... und wieder..... ihr Fleisch in mir zu spüren... in meinem After.... in meinem Mund..... in meiner Vagina..

Sklavin sein... und doch nicht genug..... für mich.

2009.... Puppe werden. Blind sein... taub sein... stumm sein... Spielzeug werden... Objekt... nicht mehr ich selbst...

Hier stehe ich heute

und will es genau so.


leciel

( Les Ciels )

nimm mein halbleben, mein atmen zwischen nacht und jetzt
nimm jedes zittern und meinen herzschlag so todverletzt

müßt ich sonst über wolken fliehen! zu den monden so weit
und trüge mein schweigsiegel aus kindangst -verloren in zeit

bitte ! nimm mein träumen, mit aller erinnerung benetzt
mein taumeln unter himmeln zwischen nacht und jetzt




wunderwunderwunderbar

Die Reise
( L'écume des jours )

So gehe ich durch meine Tage,

horche auf das Strömen der Zeit,

meine Gedanken zu formen,

geformt zu werden,

schaue auf die Bewegungen um mich

und bin nie da, wo meine Träume mich sehen.

Ich sehe mein Leben und will schreien.





Ich brauche beides... das Versinken in Worten ...das Versinken in Schmerz




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