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s23
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polyamour
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expérience considérable (24/7,TPE,DEBRIS)
170 - 180 cm
50 - 60 kg
entièrement
Tatouage, Piercing

Journal


Zurückgeworfen werden

Created On: 09/03/10 10:51:14
Wenn sich die Nabelschnüre abnabeln und wenn nach dem Schmerz die Lust verblasst ist.... wenn von beidem nur noch die Narben bleiben.

Dann bin ich zurückgeworfen auf mich.

Dann bin ich ganz Phantomschmerz.

Nur ich allein.

Objekt sein. Blind.Taub.Stumm

Created On: 26/11/09 20:07:55
Edited By s23 On: 26/11/09 21:19:18
Beiläufigkeit.

So sehr mich selbst aus der Hand zu geben... bewegungslos .. nackt ... ausgeliefert sein... bis ich mich völlig verliere... bis Zeit keine Größen mehr ist.... bis ich nicht mehr daran denke, ein Gegenstand zu sein.... etwas, das nur da ist, nicht Mittelpunkt ... sondern bis ich dieser Gegenstand bin.


Bedingungen.

Meine Hände, meine Beine, mein Hals müssen fest fixiert sein.
Lederriemen um meinen Körper geschnürt... so fest, dass jede Bewegung sie spürbar in mein Fleisch schneidet.
Ein Knebel in meinem Mund... oder etwas Stoff zwischen meinen Lippen hinein geschoben ... mit Klebeband oder einem Riemen fixiert ... und meine Augen, meine Ohren verschlossen. Blind und taub... kein Mensch, kein Tier... ein Objekt.
Natürlich müssen meine Brüste, meine Vagina, mein Afterloch zugänglich sein ... jeder Gedanke an Flucht... an Gegenwehr muss völlig ausgeschlossen sein.




Die Stunden.

Dann ein stundenlanges... bald ewiges Aufgespanntsein... fast bewegungslos. Keine Aufmerksamkeit.... nicht Mittelpunkt sein... allein in blickloser Schwärze dahintreiben... nur noch atmen.

Dann die Schmerzen als endlose Begleitung ... keine Abstrafung... keine Aktion ... einfach nur das mechanische... seelenlose Stechen rhythmischer Elektroschocks in meine Brüste.... meine Schamlippen.... einzige Unterbrechung das kurze Umsetzen der Metallklammern..... das fast panische Luftholen... wenn der Strom stärker wird.

Oder seelenloses Geschlagenwerden...
Oder heißes Wachs.... bis der Schmerz fast unerträglich ist...
Oder Nagel ... einer nach der anderen.. langsam und methodisch in mein Fleisch gestochen...

Mein Orgasmus ein wildes hungriges Tier irgendwo dort unten... aber meine Hände so fixiert... dass ich dieses tobende Tier zwischen meinen Schenkeln ... nicht befreien kann.

Und es sind keine fremden Hände auf mir.

Keine Berührungen.

Stundenlang.


Die Erlösung.

Wenn seine Fingerspitzen meine Klitoris berühren.

Irgendwann.

Dann ist es unbeschreiblich.... mein Orgasmus bin ich selbst... und denke, dass er mich tötet.

Novemberende - Benutzt

Created On: 24/11/09 16:32:55
Edited By s23 On: 24/11/09 16:34:11
Momente, in denen sich alles an einem Punkt trifft ... dieses sich plötzlich ganz genau sehen können, zu wissen, dass es keine Erklärung mehr gibt, hinter der ich mich verstecken muss.

Es war nur das übliche Spiel..... Dunkel.... hinten die Treppe hoch... mein Magen, zusammengezogen, nicht vor Angst... wie jedes Mal das Gefühl in meinem Bauch, diese tief vergrabene Erwartung... gleich ganz einzutauchen.. die Geilheit so tief zu atmen.. meinen Selbstaufgabe... dieses sich völlig auflösen, wenn ich erst allein war. Das hektische Ausziehen... HWs Hände in meinem Gesicht... der letzte Blick... dann das so erregend vertraute Ziehen der Klebebänder über meinen Augen... der schmerzhafte Druck des Riemen am Kopf, wenn ich die Augenmaske umgeschnallt bekommen...

"Er wird gleich kommen," hatte HW gesagt. Sonst nichts.... aber wenn wir wieder einmal diesen Punkt erreicht hatten..... wenn zwischen uns nur ein Ringen war... er oder ich ... wenn ich nichts mehr sehen konnte.... nur noch mein Wunsch, HW zu provozieren... bis er nicht mehr die Frau sah, die mit ihm lebte... bis er nicht mehr sklavin23 sah... bis er so voller Zorn war.... dass ich es endlich so verächtlich..... so beiläufig bekam, dass das Brennen in meinem Herzen für ein paar Tage erträglich wurde.... wenn es so war ... dann erfuhr ich vorher nichts.

Keine Andeutung... kein Hinweis.

Und das war es.... was ich wollte... nicht Ich sein... nicht sklavin23... nur noch ein Ding, das von irgend jemandem benutzt wurde, der aus dem Nichts kam... und wieder dorthin verschwand. An meinen nackten Pobacken spürte ich die Fensterbank... mein blindes Gesicht gegen die wolkige Oberfläche der kalten Glasscheibe gelehnt und mit meinen Händen stützte ich mich etwas ab.... nicht wegen der hohen, dünnen Absätze... sondern als Schutz vor mir selbst... um mich davor zu bewahren, mit den Fingerspitzen zwischen meine Schenkel zu gehen... meine Nässe zwischen den Schamlippen zu ertasten... meine pochenden Vulva zu spüren, die gleich nur noch Votze sein würde... kein Körperteil... nur ein Ding, eine Sache .... so wie ich selbst.

Dann hatte ich nicht mal gehört, wie er hereingekommen war.

Seine Schritte direkt vor mir .... und da war keine Angst... leider ... nur meine Verwunderung, wie leise er die Tür geschlossen hatte .... und gleich darauf die zittrige Erregung wie ein Elektroschock sofort da: Ich hatte seine Stimme noch nie gehört !!!!!

"Du bist eine echt hübsche Sklavin." Seine belegte Stimme störte ihn so, wie sie mich erregte. Er räusperte sich .... und sein Ärger darüber war doch nur die Angst eines Mannes, nicht so dominant zu sein, wie er sich sah... sehen wollte. Seine Hände strichen über meinen nackten Körper... fast ein wenig erstaunt, dass dies wirklich geschah.

"Die Beine weit auseinander." Und dann .... natürlich... das übliche Kaleidoskop der ersten Besitznahme... meine beringten Brustwarzen, von seinen Händen in die Länge gezogen, umgedreht, bis der Schmerz mehr war als eine hoffnungsvolle Erwartung.... seine Finger, erst langsam tastend... das Ziehen an meinen Schamlippenringen jedes Mal vorhersehbar..... dann tiefer, rücksichtsloser Finger zwischen meinen weit gespreizten Schenkeln hineingebohrt... erst ein, dann zwei, drei Finger ... immer tiefer in meine Vagina, die längst nicht mehr meine war.... jetzt nur noch Votze war ... ein Fickloch, das jetzt ganz diesem Mann gehörte.

In der tiefen Schwärze meiner blinden Augen sah ich unsere geteilte Geilheit wachsen wie etwas, das sich an den Bildern... den Geräuschen... den Gerüchen jetzt und hier zu nähren schienen ... und es war jetzt schon so sehr unseres geworden, dass ich mich mit seinen Augen sah und sein erregtes Herzschlagen des ersten Mal zu meinem eigenen Herzschlag wurde.....

"Los, knie dich hin und mach den Mund auf." und ich wusste in diesem Augenblich nicht, was ich eigentlich erwartet hatte.... das auf jeden Fall nicht ... und wenn da nur noch Riechen, Schmecken und Hören ist... dann verliert die zitternde Aufregung ... das ganze Durcheinander aus Hinknien... Hoseöffnen... seinem Herumfummeln, bis der zuckende, harter Schwanz endlich befreit ist ... dann verliert all das seine eigentliche Lächerlichkeit...

.... und ist immer mehr Erregung

.... und ist völlige Geilheit, wenn seine zuckende, klebrige Eichel meine Lippen teilt... wenn ich den stumpfen Geschmack seines Schleims mit meiner Zunge in meinem Mund verteile.... wenn dieses fremde Schwanzfleisch sich tiefer und tiefer in meinem Mund schiebt... das Zucken und Zittern zwischen meinen saugenden Lippen spüre... und dann das vertraute Würgen kommt... wenn er meine Kehle berührt.

Nichts mehr denken.

Spüren. Schmecken. Nichts sonst.

Sein Spermageruch... obwohl er noch nicht abgespritzt hatte... dann irgend ein Herrenduft .... einer der besseren.... und völlig atemberaubend der Geruch einer frischen Unterhose... ein fremdes Waschmittel... eine fremde Frau, die seine Wäsche machte... die nichts davon ahnte, dass ihr Mann seinen Schwanz... der für sie Teil ihrer Ehe war ... dass dieses zuckend, aufgegeilte Schwanzfleisch von einer fremden Frau gelutscht wurde, die fast nackt vor ihrem Mann auf dem Boden kniete ... einer Sklavin, die ihm in diesem Moment viel mehr gehörte, als sie jemals würde.

Keine Worte.

Eine wortlose Ewigkeit.

Seine beiden Hände auf meinem Hinterkopf.

Meine Hände, die seinen haarigen Hoden streicheln und massieren... sein pochendes Schwanzfleisch mit den Fingern umfassten... die weiche Haut zurückzogen, wenn sein Schwanz fast aus meinem Mund glitt, bis nur noch die Eichel zwischen meinen Lippen blieb und ich sie wieder hereinsaugte.

Eine Hand auf meine Stirn. Die Finger, die sich von vorn in mein Haar schoben .... hineingriffen .... festhielten .... mein Kopf nun ganz seinem Willen unterworfen.

Ein erster, leichter Schlag in mein Gesicht... nur ein Versuch.... ein Echo seiner Fantasien.... der nächste Schlag viel härter... und sein Schwanz an meinen Mund, der vor Erregung zuckte.

"Gefällt dir das so?" aber seine Frage war mehr eine hoffnungsvolle Feststellung, als eine wirkliche Frage, die sich seiner Fantasie in den Weg stellen könnte..... und mein unsicheres Nicken völlig unwichtig für ihn.

Er schlug wieder zu und ich wusste, wie unbeschreiblich gierig er auf diesen Moment gewesen war... eine Frau vor ihm kniend... sein Schwanz in ihrem Mund und sie dabei zu schlagen... keine Ahnung, ob er dabei seine eigene Frau sah.... oder wirklich nur mich.

Seine Schläge und sein Schwanz in meinem Mund wurde ein Bild, das ich mit seinen Augen sah und meine Finger gierten danach, zwischen meinen gespreizten Schenkeln mein pochendes Geschlecht zu suchen.

Ich wusste weit vor ihm, wie seine eigene Geilheit ihn betrügen würde.... ihn um sein Recht auf mein Hinterloch.... meine Vagina schnöde betrügen würde im selben Moment, wenn er sein Sperma in meinem Mund abspritzte.... und dieser Betrug wäre zugleich der Betrug an meiner Lust.

Und ich spürte dieses lange... fast zögernde, langgezogene Zucken seines Schwanzfleisches in meinem Mund.... dieses letzte Innehalten vor dem Orgasmus in mir.... so unendlich oft gespürt... so vertraut, egal, wessen Schwanz es war.... dass mein Kopf ganz von allein sich ihm entgegenwarf.... ihn so tief zwischen meine Lippen schob, wie es nur ging.

Mein Körper schrie nach einem Orgasmus ... den er jetzt nicht bekommen durfte und sein Orgasmus in meinem Mund musste meine ganze Erlösung sein.

Kein Wort.

Sein Reissen an meinen Haaren. Mein Kopf ganz nach hinten gebogen.

Er genoss es.

Meine würgenden, schmatzenden Geräusche, als sein klebrigewarmes Sperma meinen Mund füllte und ich verzweifelt schluckte.... hustete... es nicht schnell genug herunterwürgen konnte, weil dieser zuckende, spuckende Schwanz viel zu tief hineingepresst wurde.... das Sperma stieg mir in die Nase und ich war nur noch Husten und Würgen als er sich endlich aus mir zurückzog.

Ich kniete nach Atem ringend vor ihm und das hochgewürgte Sperma lief über mein Kinn.

Er genoss es wie einen Sieg.... nur wusste ich nicht, über wen.

Dann war da nur noch das Geräusch seiner Hosen.... der Reißverschluss, der zugezogen wurde.

So war es fast immer. Das Danach war für sie niemals mehr als die es hastige Rückkehr in ein Leben, das sie niemals infrage stellen würden.

"Weißt du, du siehst meiner Nichte unglaublich ähnlich."

Ich hörte, wie er seinen Gürtel zuzog.

"Sie ist natürlich jünger als du. Zweiundzwanzig. Aber die gleichen Haare und genau deine Figur."

Ich ahnte mehr, als dass ich es wirklich wusste, wie er vor mir in die Hocke ging. Dann spürte ich seine Hand über meinen Kopf streichen.

"Aber wenn die so was machen würde, mein Schwager wurde sie grün und blau prügeln."

Er griff nach meinen nackten Brüsten... zog an den Ringen in meinen Brustwarzen, bis der Schmerz kam.... aber es war nicht mehr Ernst gemeint.... nur ein beiläufige Abschied.

"Ich könnte wetten, sie hat sogar die gleichen Tittchen wie du. Aber ist einen ganz liebes Mädchen. Studiert jetzt Biologie." Er zögerte einen Moment und ich konnte seine Gedanken förmlich vor mir sehen, ehe er offensichtlich akzeptierte, dass er so schnell keine neue Erektion hinbekommen würde und sich erhob.

"Ist auch egal. Kann ja nicht jede Frau eine notgeile Sklavin sein..... ich sag dann mal Danke. War wirklich gut."

Ich spürte wieder seine Hand auf dem Kopf.

"Vielleicht sehen wir uns mal wieder?"

Und als er schon die Tür geöffnet hatte:
"Ich rufe HW an, wenn ich beim Parkplatz. Kann aber einen Moment dauern."

War es das gewesen ?

Ein Mann hat eine fremde Sklavin benutzt.

Beiläufig. So normal wie ein Friseurbesuch.

Mehr war da nicht.

War es das ?

Ja. So!!!



Und meine Finger fanden ihren Weg zwischen meine Schamlippen blind und mein Orgasmus fand mich auf dem Boden liegend mit meinem von den Schlägen brennendem Gesicht auf den kalten Fliesen, das Sperma zitternd, stöhnend mit dem Gesicht dort verschmierend und mein Orgasmus mich fast tötend wie es immer war wenn es wirklich gut war.

So !

Homunculus ... oder der Schnitt in meinem Leben

Created On: 04/11/09 14:47:45
2009: Nein...Ich ertrage keine Kompromisse mehr.

Damals war es mein letzter Tagebucheintrag. Danach kam nur noch tagelanger Schmerz und das immer weitere Sezieren meines Ichs.

2008 war das völlige Versinken in sklavin23 .... und meine Selbstbestrafung für jeden Orgasmus.

2008 war zu lernen... mich so anzunehmen, keine Ausflüchte zu suchen, es endlich zu erlauben.....ohne Strafe.

2008 war das völlige Ende. Ohne Kraft... mich selbst aufzugeben und mir meine Geilheit in rasenden Schmerzen so herauszuschreien... bis meine Stimme versagte.

2008 war der Schnitt in meinem Leben.... nicht nur in meinem Fleisch.

2009 ... lebt sklavin23.


    Mein Tagebuch am 17.02.2008 18:27


Unser Leben nur eine mikroskopisch kleine, nur einen Lidschlag andauernde Ungewissheit, eingerahmt von der völligen Unmöglichkeit, das Davor und Danach zu begreifen..... das ganze Leben nur ein schwacher Abglanz unserer fragmentarischen Wahrnehmung..... nur gespiegelte Schatten auf unserer Netzhaut .... untermalt vom fernen Echo des alles verschlingenden Rauschens der Zeit....

Die einzige Gewissheit, die uns zugestanden wird.... nein, gegeben ist uns nur der Glaube zu wissen ..... die einzige Gewissheit ist unsere Existenz selbst, ohne dass für einen Anspruch darauf hätten, sie wirklich zu begreifen.



Also leben ! Leben so tief einatmen, dass meine Lunge schmerzt, dass meine Brust zerspringen will..... und immer, immer, immer beobachten, immer genau hinhören..... immer versuchen zu begreifen, was ich wirklich will.... was mich erfüllt.... was mir mein Leben wertvoll macht. Immer wieder den Schmerz fühlen, die Finger verbrannt zu haben.... und immer neu mit dem Feuer spielen.... den Schmerz spüren, meine Geilheit spüren, fremdes Fleisch in meinem Körper spüren, dass Salz meiner Tränen auf den Lippen, wenn es sich mischt mit Sperma und Schleim, Schmerz, in wohliger Angst versinken und niemals Zweifel, dass die Fesseln echt und ich Sklavin in ihren Händen bin...

Leben so sehr.... so voll wie Leben nur sein kann.... und sei es um die Gewissheit, am Ende keine verschwendete Minute bedauern zu müssen...

HW (und nicht nur er) hat alles, was mich seit Herbst getrieben hatte, mit der dummen Banalität meiner Eifersucht erklärt.... jajaja, es gibt sie, es gibt sie wirklich.... Lisa verzeih !

Nein. Das ist es nicht.

Es ist mein niemals endender Versuch, alles hinter mir zulassen..... Alles, was mich mit dem seltsamen Konstrukt meines "normalen" Lebens verbunden hat..... jedes Mal und jeder Kilometer.... jede Minute, die mich näher zu Leo und CH. gebracht hatte.... jedes Überstreifen meiner schwarzen Haut.... jedes Verschwinden im Körper dieser schwarzen Puppe.... ist langsamkonzentriertes Eintauchen in die stille und unbewegte Oberfläche dieses Spiegels, der das Hier von der Unendlichkeit des Dahinter trennt.

Jede Rückkehr.... jede Rückkehr in diese Welt hier vor dem Spiegelglas... die Rückkehr nach Freiburg... die Rückkehr in diesen Körper.... in dieses Ich.... jedes Mal so quälend.... so ermüdend.

Jede Rückkehr ist Enttäuschung..... Leiden an den Unwichtigkeiten meiner organischen Existenz... voller Zorn über die Verschwendung so vieler Stunden.... so vieler Gedanken... Worte.... meiner Kraft..... für unwichtiges, langweiliges Leben.... jede Rückkehr ein Staunen über andere, die sich dankbar wärmen am lauwarmen Aufguss eigener Halbexistenz und nicht schreien vor Zorn über ein unwichtiges Leben.

Verstanden hat es nur Leopold.... und mit dieser wunderbar liebevollen Nachsicht, die mich immer wieder so sicher aufgefangen hat.... Christel

Ja. Christel..... ich weiss um Dein Bedauern, dass ich meine Lust so ganz und gar nicht von meiner Sucht nach Mann.... nach Schwanz.... nach Ficken lösen kann. Ich weiss um Deine Zuneigung zu mir und spüre genau jetzt dieses Bedauern, wenn es aus Deinen Fingerspitzen in meine Haut knisterte... wenn Deine Finger nach meiner Lust suchten.... tief in mir und wenn Du liebevoll resigniert nicht darauf bestanden hast, mehr zu bekommen als meine Zunge in Deiner Vulva..... ohne Lust und Geilheit, wie ich sie an jeden Mann verschenke.... ich weiss um deine stille Enttäuschung, wenn deine Geilheit in meinem Gesicht verschmiert.... in meinen Mund gerieben nur von einer gehorsamen Sklavin bedient... nicht lustvolle Antwort von einer erregten Freundin bekommt.

.... ach Christel.... ich mag Dich so sehr... vieleicht ist es ja Liebe.... nur nicht die Liebe, die Du für Dich in meinen Augen suchst.... ich mag Deine Fürsorge... Deine Angst um mich... ich liebe Deine Stimme.... wenn wir flüstern.... Verschworene Schwestern gross und klein... wenn Du lachst.... sogar, wenn Du wütend bist auf Leo und mich....

.... und jedes Wort von Dir sicher verwahrt in meinem Herzen.... ich weiss, dass Dein Blick oft so viel klarer ist als meine fiebrig-geile Sicht meiner Welt.... und deshalb auch mein Luftholen.... mein Abstand... meine Suche nach der Ruhe, neu zu denken..... und mein Verstehen, wie sehr Du in vielem Recht hast.

Ach Christel.... warum kann frau nicht zufrieden sein mit Frau und Frauen... mit unserer Liebe und Sorge füreinander ? Warum unsere Gier nach Ihnen.... den anderen.... nach ihren angestrengt arroganten Stimmen mit oft so bornierter Nüchternheit, nach ihrem Mannsein in Demütigung und Schmerz auf die denkbar höchste Spitze getrieben ?

Leo und seine immer extremeren Spielen mit immer neuen "Novizinnen" ... was ist es, dass Sie ständig neues "Frischfleisch" brauchen? Warum erst Mirjam, dann Lisa, jetzt diese, deren Namen so geheimnisvoll verschwiegen wird ? Und die anderen davor, die, über die ihr nicht reden wollt ? Warum dieser Hunger nach dem ersten Blick ihrer Augen aus dem geknebelten Gesicht, nach dem ersten Schrei beim ersten Striemen. Warum diese Gier auf die erste Benutzung, die nicht mehr Geschlechtsakt ist.... sondern das gefühlfreie Nehmen der fremden Lust.... dieses Nehmen des gefesselten Fleisches, dass sie dabei zur Sklavin macht.... warum ? Entdecker sein ? Eroberer fremden Fleisches... unbekannter Regionen in fremden Fühlen und Denken ? Warum ist da immer der trotzige Junge, der Erster sein will... der zornig auf den Boden stampft, wenn Mama nein sagt?

Ach.... aber es ist ja alles steigerungsfähig, nicht wahr mein lieber H.? .... ach nein H."von" B., ohja, welch langelangelange Reihe ehrbarer Ahnen, welch Stolz auf Familie und Herkunft....... und welche Blindheit beim Erkennen der eigenen Beschränktheit ! Wären sie stolz auf Dich?

Alles zu konzentrieren auf diesen eigenen Höhepunkt eigener Perversion... das Flehen einer Sklavin wie einen guten Wein zu schlürfen.... immer nocheinmal und nocheinmal.... bis der Augenblick der Exstase, bis jedes müde Abspritzen immer auch tiefen Scham im Erkennen des gerade noch fiebernd getanen bringt.... und stammelnde Entschuldigungen im unnützen Versuch, die Seele wieder weiss zu waschen..... bis zum nächsten Mal.... zum nächsten Mal... zum nächsten Mal.

Ja ich nenne es Perversion (Ich ! welche Ironie!)... wenn es Teil der Lust geworden ist nur noch zu nehmennehmennehmen.... und jedes Geben zu verweigern.... verweigern müssen, weil da nichts ist, was zu geben wäre, weil da nichts ist, das zum Tauschen taugt, nichts mehr geblieben ist, was andere begehren ausser GeldGeldGeld... und dem immerwährenden Erstaunen, wie wenig das interessiert.... wie wenig es als Zahlungsmittel in diesem Spiel taugt.

Und HW ? HW ...so entsetzlich analytisch. Kopf-Kopf-Kopf, zählt sonst nichts? HW, der mir oft wie Leos zweite Hälfte erscheint.... zwei Geister, mehr über als auf der Bühne.... zweimal völlig entgrenzte Leidenschaft für ihre Kunst.... zweimal alle Grenzen ignorieren.... zweimal meine Wehrlosigkeit, meine Kapitulation, mein bedingungsloses Jasagen...

(HW, bitte kannst Du den Text ohne Korrektur lassen? Ich bitte Dich darum! )

HW, ich bewundere, was du schaffst. Ich liebe dein Verschmelzen von Holz und Bild und Stahl und Stein ......Ich liebe es so schmerzhaft bei jedem flüchtigen Blick und es zerreist mich, jetzt wo ich daran denke .... und ich bin so tief enttäuscht, die anderen auch als flüchtige Gedankenschemen zu erkennen.... mich so austauschbar zu sehen auch in diesen metergrossen Bildern....

HW, ich bewundere Deine Sorge.... nicht nur um uns.... auch um die, die meinen, Dominanz zu leben... ich bewundere Dein immer weitermachen.... ich bewundere Dein freundliches Ignorieren, was andere sagen, denken..... ich bewundere Deine Autonomie....

HW.... aber es ist so viel, was Du mir nicht gibst... nicht geben willst. Warum dieses Beharren auf einer Roten Linie, die Du nie überschreiten willst? Warum dieses Zurückweisen meines Ichs völlig und ohne Kompromiss in Deiner Hand.... warum nicht mich töten, um mich neu zu bekommen ?

Ich ahnte nie, was Liebe vermag ! Ach HW....

Ja, erinnere Dich daran.... so wie ich.... Kein Tag ist vergessen. Mein verzweifeltes Angebot, Dir so ganz Eigentum zu werden..... das Tierchen zu Deinen Füssen... ein Ding in Deinem Besitz.... und Deine Zurückweisung meines schlagenden Herzens auf dem Silbertablett vor Dir... es ist nicht so lange her.... fast, als wär es gestern gewesen.

Was ist denn Liebe, wenn sie nicht in Besitz nimmt, wenn sie nicht alle Grenzen überschreitet, wenn sie nicht zu töten und in Lust unterzugehen vermag ?

Was ist Liebe, wenn nicht sie nicht Aussen und Innen zu verschmelzen vermag.... und alle Gesetze, alle Regeln, alle Moral als Lächerlichkeit entlarvt ?

Warum Deine ganzen Experimente, dieses immer neu Suchen und Probieren ? Du bist kein Frankenstein und willst doch das nicht zu definierende in ein nüchternes Denkkorsett zwängen und so neue Wesen erschaffen..... Sklaven und Sklavinnen als willfähriges Spielzeug Deiner endlosen Aktionen.... und weigerst Dich dann diese Monster zum Leben zu erwecken.... sie als lebendige Unterweltwesen anzunehmen, als wirkliche Sklavin und Sklaven..... und nicht als Spielzeug, das selbst entscheiden darf, wann das Spiel endet, wann genug gestöhnt und geschrien wurde, wann kein neuer Orgasmus addiert werden muss..... und wann es Zeit ist zu gehen?

Was ist Liebe, wenn sie nicht imstande ist, diese letzte Frage... die letzte Freiheit... das letzte Wollen ebenso an sich zu nehmen.... nicht nur für Stunden.... nicht nur in Dressur und Strafe... sondern für immer.... als Sklavin

Ich weiss, es ist vergebens...... aber warum versteht Christel fast ohne Worte, was Du, mein Herr, meine Liebe, mein Besitzer.... nie begreifen wirst ? Warum ist bei uns... Herrin, Sklavin... völlig egal.... warum ist da dieses Verstehen unter Frauen, dass es mit Euch niemals geben wird?

Ich brauche eine Lösung. Eine Erlösung. Ein Leben, dass mich trägt und erträgt.... das mich hinüberträgt hinter die Spiegel.

Ich ertrage keine Kompromisse mehr.

Ich will es mit Dir.

Nicht auf die Nieren schlagen.... und immer nach dem Safeword fragen

Created On: 04/11/09 14:23:51
Dieses Jetzt, in dem mit Hartnäckigkeit von Beate U. und anderen selbsternannten Volks-und Ehehygienikern Handschellen in so viele unteren Schublade der IKEA-Nachttischschen gelegt wurden..... Jaaa, wir sind so frei, und wir schämen uns auch nicht..... (sei doch BITTE MAL LEISE ! .... die Kinder !!!) Strapse und der Kitzel einer ..... Bondage !! (Baumarkt, Karabinerhaken 10Stk. 7,49€) im Ehebett (Lörlund, Kiefer, 248,-€ ... Und es kam eh nix im Fernsehen) .... ja Schatz, sicher Schatz... lange halt ich das aber nicht aus ! ......normaler Inzwischen als die Bibel in der oberen Schublade eines Hotel-Nachttischschens.

Und das ist auch gut so.

Und wir können jetzt über alles reden.

Und tolerieren sowieso. Heute kann doch jeder machen, worauf er Lust hat. Oder sie.

Und ich schreie, schreie, schreie, schreie..... ich schreie mir die Seele aus dem Leib.... schreie bis ich husten muss.... ich verschlucke mich... ich würge..... bei jedem Schlag schreie ich..... kopfüber hängend, keine Orientierung... oben und unten längst verloren.... es tut so weh so weh so weh so weh..... stöhnende Panik vor dem nächsten Schlag mit der Reitgerte.... es fast nicht mehr aushalten können.... und immer mehr mehr und mehr zu wollen..... nie aufzuhören.... mich völlig verlieren.....

Nur schreien

Dunkel. Rauschen in meinen Ohren.

Genau das und genau so



Oh !

Also DAS jetzt natürlich nicht. Es gibt schließlich Grenzen ! Und es sieht ja auch echt schlimm aus. Außerdem glaube ich sowieso nicht, dass sie das wirklich will. DAS IST DOCH KRANK. Eine Frau, die so etwas mit sich machen lässt.... Die hat mit Sicherheit über ein Problem..... brauchst du jemanden zum Reden .... ich bin immer für dich da....

SSC mein schwarzgemalter, gelber Engel des ADAC..... nie allein auf meinen Wegen und immer die Mitgliedskarte mit meinen Safeword im Handschuhfach.... hat die neue Leder-Riemenpeitsche eigentlich TÜV ?..... und welche DIN-Normen gelten für Hängefesseln ?.... oder gibts da da schon eine Richtlinie aus Brüssel...... mit Vorratsdatenspeicherung aller Wixprotokolle des davor und danach ? Besser wärs schon. Wer nix zu verbergen hat....

Und das ist auch gut so.

Und wir können jetzt über alles reden.

Und tolerieren sowieso. Heute kann doch jeder machen, worauf er Lust hat. Oder sie.

Jaaa... alle sind immer mehr BDSM.... Und dann muss ja auch noch das neue Lackkorsett gekauft werden (das alte hatte ich 2 Nummern zu klein gekauft... wie frau sich doch irren kann)... für die NdL.... Also das ist immer SO gut.... diese Atmosphäre ! Ganz besonders...... Ja, wir leben BDSM... also meine Frau ist noch nicht wirklich soweit.... aber wir reden schon manchmal darüber und sie könnte es sich vorstellen.... 24/7.. jaaaaa..... Geht ihr denn auch zu dem Bondageworkshop ? .... Nicht ? .... Ah ja.... Na, IHR seid da ja auch schon viel weiter !..... weiter ? Weiter weg? Weiter oben ? weiter und weiter und weiter..... wohin? Und wenn es sowas wie einen Underground gegeben hatte, ist er heute untertunnelt.... mit Sightseeing für Besucher der Obenwelt.

Und das ist auch gut so.

Und wir können jetzt über alles reden.

Und tolerieren sowieso. Heute kann doch jeder machen, worauf er Lust hat. Oder sie.

Mirjam hängt..... und stöhnt und leidet und will will will ..... es genau so. Ja und ihre Füsse sind blau von den Lederriemen..... die Hände sowieso.... und sie stöhnt so schrecklich..... und ja... das da ist Blut... und das ist Sperma..... nein, da passiert nix...... ja HIV wissen wir.... Verkehr nur safe.... ja natürlich..... und wirklich, ja, sie will das so..... ins Gesicht... und ihr Schreien ? Nein, das heisst nicht, dass sie aufhören will. Und ich will nicht mehr reden und nicht mehr Mantras beten von SafeSaneConsensual. Und will nicht mich erklären... was ich eh nicht mir erklären kann. Und ich sehe Bilder mit meinen Augen. Sehe HWs Bilder. Sehe das hinter den Bildern und suche das Dahinter bei so vielem anderen.... so oft ohne etwas zu finden. Und ich sehe den Schmerz in LisaKatjaMirjams Gesichtern und Mut und Angst und Lust und ...... ich bin wie sie.

Und das ist auch gut so.

Und wir können jetzt über alles reden.

Und tolerieren sowieso. Heute kann doch jeder machen, worauf er Lust hat. Oder sie.

Schön.

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Twitter ist wie ein Wurmfortsatz meines Kopfinnenraums ... wenn ich meine Tweets aus dem Kopf heraus senden könnte... welche Kakophonie wüster Bilder und Gedanken !

Ich versuche meine Puppenlandgedanken zu bändigen...


2009..... ich nehme meine Worte und schneide... biege... breche sie, bis sie zu meinem Jetzt passen:

Ich bin heute Sklavin... so viel mehr als je gedacht.

2009..... Puppe werden

Sklavin sein.... Meinem Herrn gehören. Real. Ganz und gar.

Von ihm beringt worden. Meine Brüste, meine Schamlippen.

Von ihm tätowiert worden. Das Wort "Sklavin" für immer in meine Haut geschrieben. Über meinem Po. Über meiner Vagina.

Von ihm geschlagen werden. Jeden Tag.
Von ihm benutzt werden. Jeden Tag.
Von ihm gedehmütigt werden. Jeden tag.

Von ihm an fremde Männer verliehen werden. Wieder... und wieder .... und wieder..... ihr Fleisch in mir zu spüren... in meinem After.... in meinem Mund..... in meiner Vagina..

Sklavin sein... und doch nicht genug..... für mich.

2009.... Puppe werden. Blind sein... taub sein... stumm sein... Spielzeug werden... Objekt... nicht mehr ich selbst...

Hier stehe ich heute

und will es genau so.


leciel

( Les Ciels )

nimm mein halbleben, mein atmen zwischen nacht und jetzt
nimm jedes zittern und meinen herzschlag so todverletzt

müßt ich sonst über wolken fliehen! zu den monden so weit
und trüge mein schweigsiegel aus kindangst -verloren in zeit

bitte ! nimm mein träumen, mit aller erinnerung benetzt
mein taumeln unter himmeln zwischen nacht und jetzt




wunderwunderwunderbar

Die Reise
( L'écume des jours )

So gehe ich durch meine Tage,

horche auf das Strömen der Zeit,

meine Gedanken zu formen,

geformt zu werden,

schaue auf die Bewegungen um mich

und bin nie da, wo meine Träume mich sehen.

Ich sehe mein Leben und will schreien.





Ich brauche beides... das Versinken in Worten ...das Versinken in Schmerz




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